Diabetes-Patienten-Verlaufsdokumentation (DPV)

Bessere Zukunft für Menschen mit Diabetes.

Ziel der DPV-Initiative ist es, die Behandlungsergebnisse für Menschen mit Diabetes in der Routinetherapie durch standardisierte Dokumentation, objektiven Vergleich von Qualitätsindikationen und durch multizentrische Therapieforschung zu verbessern. Aktuell beteiligen sich über 400 Behandlungseinrichtungen an der Initiative, vorwiegend aus Deutschland und Österreich, sowie jeweils ein Zentrum aus Luxemburg und der Schweiz.

Die DPV-Software ist ein EDV-basiertes Dokumentationsprogramm für Patienten mit allen Diabetestypen, sowohl für Erwachsene als auch für Kinder und Jugendliche. Im Sinne einer elektronischen Krankenakte werden diabetes-relevante Daten nur einmal erfasst und stehen dann für zahlreiche Funktionen zur Verfügung: graphische und tabellarische Übersicht, Arztbrief, Behandlungsplan, Diabetespass, Erinnerung an ausstehende Untersuchungen (Watchdog), Zertifizierung von Zentren und DMP-Dokumentation. Neben der DPV-Initiative wird die Software auch im Rahmen der DIVE- und der SWEET-Initiative eingesetzt.

Interne Datenschnittstellen erlauben einen Datenimport (BDT, HL7, DPV, elektronische Gesundheitskarte/ Versichertenkarte, ASCII) und Datenexport (FQSD, AKD, HASD, BDT, QS-DPV, EXCEL).

Zweimal jährlich werden externe Qualitätsvergleiche (Benchmarking) an die teilnehmenden Einrichtungen verschickt. Die Auswertungen erfolgen getrennt für pädiatrische und internistische Patienten, anonymisiert oder ent-anonymisiert nach vorheriger schriftlicher Zustimmung für regionale Qualitätszirkel.

Die Daten des anonymisierten DPV-Registers werden für die Therapieforschung zu praxisrelevanten Fragen eingesetzt. Eine Liste der Publikationen findet sich auf der Homepage unter "Veröffentlichungen".

Die DPV-Initiative und die Weiterentwicklung des DPV-Dokumentationsprogramms wird unterstützt durch die aufgelisteten Sponsoren und Projektpartner (siehe rechts).

DPV-Flyer